Startup Challenges Schwedt: "Nachhaltige Materialien in der Prozessindustrie"

Deadline:15 May 2026, 08:00

Tender information
Uckermark
Type
Contract
Procedure
Open procedure
Ref. number
2026-00449
Estimated value
€1,300,000
ACHTUNG vorkommerzielle Auftragsvergabe (PCP) Die Stadt Schwedt/Oder ist das industrielle Zentrum im Nordosten Brandenburgs und steht für über 3.000 Arbeitsplätze in der Mineralölverarbeitung, Papierherstellung und Raffinierung von regionaler Biomasse, samt einer dreistelligen Anzahl an Unternehmen mit Servicedienstleistungen für die Industrieunternehmen. Dabei gilt es nun den Übergang hin zu einer zukunftsfähigen, klimaneutralen und kreislauforientierten industriellen Wertschöpfung zu gestalten. Schwedt verfügt dabei mit der Mineralölverarbeitung und Papierherstellung über zwei sehr CO2-intensive Industriebranchen. Dadurch, dass in Schwedt vor dem 01.01.2023 primär russisches Erdöl verarbeitet wurde, gibt es hier auch noch einmal eine regionale Besonderheit, die zu einem erhöhten Transformationsdruck führt. Mit den Startup Challenges schaffen wir daher einen Rahmen, um an konkreten Lösungen zur Ausgestaltung des industriellen Wandels in Schwedt, aber auch darüber hinaus, zu arbeiten. Ziel ist es, das vorhandene regionale Potenzial wie: regionale Verfügbarkeit von nachwachsenden Rohstoffen aus der Agrar- und Forstwirtschaft hohe regionale Erzeugungskapazitäten für erneuerbaren Strom potenzielle industrielle Symbiosen mit bestehenden Unternehmen am Standort bereitstehende und entwickelte Industrieparks mit Erweiterungsoptionen eine breite Landschaft an industriellen Services (z.B. Engineering, Anlagenbau, Labore) zu nutzen und mit aussichtsreichen technologischen Entwicklungen junger Unternehmen aus Deutschland und darüber hinaus zusammenbringen, um aus exzellenten Ansätzen, schneller industrielle Wertschöpfung entstehen zu lassen. Wir wollen mit den Challenges daher die drängendsten Fragen in der Transformation des Industriestandortes adressieren: Wie kann die Energie- und Ressourceneffizienz in den bestehenden Produktionsprozessen gesteigert werden? Welche Transformationspfade der Industrie hin zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft können abgeleitet und technologisch umgesetzt werden? ? Welche Rolle können digitale Lösungen beim effizienten Management von Energie- und Stoffströmen und beim Design nachhaltiger Produktionsstätten übernehmen? Wie lassen sich Stoff- und Energiekreisläufe zwischen den ansässigen Industriepartnern so vernetzen, dass neue industrielle Wertschöpfungsnetzwerke in einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft entstehen? Wie kann das Zusammenspiel aus Industrie, Wissenschaft und Startups verbessert werden, um einen wirksamen Wissens- und Technologietransfer zu ermöglichen? Welche Vision entsteht daraus für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Schwedt/Oder? Wir möchten uns diesen Fragen mit Unternehmergeist und innovativen Lösungen widmen und dabei gleichzeitig einen kleinen Beitrag leisten, aussichtsreichen Ansätzen den Weg in die Umsetzung bzw. Anwendung zu ebnen.

Startup Challenges Schwedt: "Nachhaltige Materialien in der Prozessindustrie"

ACHTUNG vorkommerzielle Auftragsvergabe (PCP) Ablauf der Challenge Ziel der Challenge ist es, ein Pilotprojekt auf Basis eurer entwickelten Technologie bzw. Lösung am Standort Schwedt umzusetzen. Für euch entsteht so die Möglichkeit den nächsten Schritt in eurer Unternehmensentwicklung zu machen und mit etablierten Industrieunternehmen in Kontakt zu kommen. Das Startup Labor Schwedt möchte so in einer innovativen Art und Weise neue Erkenntnisse darüber gewinnen, welche zukunftsfähigen technologischen Lösungen bei der industriellen Transformation in Schwedt eine Rolle spielen können und welchen Beitrag diese zu einem erfolgreichen Übergang hin zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft leisten können. Die Umsetzung der Challenge erfolgt dabei in zwei Phasen. Die erste Phase ist eine vergütete Konzeptphase, in der ihr euer Pilotprojekt ausarbeiten könnt und Umsetzungsmöglichkeiten am Standort identifiziert. Dabei werdet ihr von unseren Challengepartnern und dem Startup Labor Team unterstützt. In der zweiten Phase soll dann die Umsetzung eures Pilotprojektes in Schwedt erfolgen. Um an der Challenge teilzunehmen, müsst ihr bis zum 11.05.2026 10 Uhr euer Angebot auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg einreichen, mit einer Bindungsfrist mindestens drei Wochen nach der ersten Jurysitzung (siehe unten). Dafür skizziert ihr uns, anhand unseres Bewerbungsformulars (ausfüllbares PDF auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt), eure Idee für ein Pilotprojekt und gebt uns einige Informationen zu eurer Technologie. Zudem benötigen wir eine Angebotskalkulation, welche Kosten für euch bei der Konzeptentwicklung entstehen. Zur Orientierung geben wir hierfür eine Budgetgrenze vor. Im Anschluss erfolgt die Begutachtung eurer Angebote durch eine unabhängige Expertenjury, anhand der unter Punkt 6 genannten Bewertungskriterien. Dabei können grundsätzlich bis zu 10 Teams ausgewählt werden, welche parallel oder gemeinsam an der Vorbereitung ihres Pilotprojektes für den Standort arbeiten. Sobald die Verträge unterzeichnet sind, beginnt die Arbeit in der Konzeptphase. Dafür habt ihr drei Monate Zeit. Während der Arbeit werdet ihr eng durch das Team des Startup Labors Schwedt begleitet. Ihr solltet auch einplanen, den Standort zu besichtigen und mit unseren Challengepartnern ins Gespräch zu kommen. Für die Challenge konnten wir vier namenhafte Industrieunternehmen aus der Region gewinnen, welche euch mit Rat und Tat bei der Entwicklung eures Pilotprojektes unterstützen. Ziel der Konzeptphase ist es, dass ihr euer Pilotprojekt so genau wie möglich planen könnt und alles für eine mögliche Umsetzung vorbereiten könnt. Am Ende der Konzeptphase steht die Erstellung eines Kurzkonzeptes von maximal 15 Seiten und einem Pitch von maximal zehn Minuten vor der Jury und Publikum. Bei positivem Jury-Votum stellen wir euch ein weiteres Budget zur Verfügung, mit dem ihr euer Pilotprojekt am Standort umsetzen könnt. Für die Umsetzungsphase werden bis zu 3 Teams ausgewählt, wobei wir wieder mit einer Budgetobergrenze zur Orientierung arbeiten. Das Budget könnt ihr dann für Mieten, Materialkosten, Personalkosten usw. einsetzen. Wichtig ist dabei nur, dass die Auftragsgelder für die Realisierung des Pilotprojektes und die Erreichung der Projektziele eingesetzt werden. Die Challenge endet mit der Erstellung eines Abschlussberichtes, welcher für uns wesentliche Informationen zu den technologischen Anwendungschancen und einem möglichen Beitrag zur Transformation des Industriestandortes enthält. Eine Veröffentlichung des Abschlussberichtes ist vorgesehen. Der Inhalt des Abschlussberichtes wird mit euch individuell abgestimmt, sodass auch eure Interessen hinsichtlich der Geheimhaltung bestimmter Ergebnisse gewahrt bleiben.

Buyer
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
buyer-email@mail.com
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14 Apr - Publication date
15 May - Deadline
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